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Mit 0,-- EUR mit Affiliate Marketing starten - Geht das?

Wie startet man ins Affiliate Marketing ohne Kapital?

In diesem Artikel versuche ich genau dieser Fragen auf den Grund zu gehen. 
Außerdem beantworte ich die Frage, ob Du mit einem „kostenlosen“ Einstieg ins Affiliate Marketing auch dauerhaft erfolgreich sein kannst.

Kann man ohne Kapital ins Affiliate Marketing einsteigen?

Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges „JA“, den es benötigt nicht viel um mit Affiliate Marketing anzufangen.
Hierbei ist natürlich vorausgesetzt das Du einen PC, Notebook, Handy oder Tablet bereits hast.

Das Einzige was Du für Deinen Start ins Affiliate-Marketing brauchst ist ein Zugang zu einem Partnerprogramm wie z.B. Digistore24, CopeCart oder eines der zahlreichen anderen Affiliate-Programmen. Die Anmeldung bei Partnerprogrammen ist i.d.R. kostenlos möglich. Weitere Partnerprogramme findest Du auch auf der Seite 100Partnerprogramme.de

Wenn Du Dich bei einem Partnerprogramm angemeldet hast dann kannst Du Dir auf dessen „Marktplatz“ ein passendes Produkt heraussuchen und dieses mit dem Dir zugewiesenen Affiliate-Link auf z.B. Facebook bewerben.

Man spricht dann von sogenannten LINK-Postern.

Allerdings ist dieses reine posten von Links in SocialMedia, auf Blog´s oder in Foren oftmals nicht von Erfolg gekrönt.
Es ist reines „Hoffnungs-„Marketing.
Du hast weder die Kontrolle darüber wer auf Deine Links überhaupt klickt noch wie oft geklickt wird.
Außerdem findet keinerlei „Branding“ Deiner Person statt.

Im Gegenteil!

Oftmals wird das reine Posten von Links, die Nutzer von z.B. Facebook wegführen, mit Reichweiten-Einschränkung bis hin zur Sperrung bestraft.
Postest Du zu oft stuft Dich Facebook als sog. Spammer ein.

Einen speziellen Artikel wie Du mit Facebook dennoch Business machen kannst findest Du in meinem Artikel „Fünf Tipps für mehr Reichweite auf Facebook“.

Ein weiterer großer Nachteil ist die Abhängigkeit von Plattformen wie Facebook, Instagram, Youtube, u.ä. .
Wenn diese Plattformen die Regeln ändern bricht evtl. das gesamte Geschäftsmodell zusammen.
Es gilt hier der Spruch: „Baue dein Unternehmen nie auf fremdem Grundstück auf…!“

Eine weitere Form wie man kostenlos Affiliate-Marketing betreiben kann ist der

Der reine Social Media Marketer

Dieser baut sich auf Plattformen wie Facebook eine Community über z.B. Facebook-Fanpages oder Facebook-Gruppen aber auch sein privates Profil auf. Hierdurch erzeugt er einen Brand und baut Vertrauen auf.
Der Social-Media-Marketer postet in Social Media keine Links die den Nutzer von der jeweiligen Plattform weg führen. Er nutzt also die Regeln um sich eine große Reichweite aufzubauen.

Wie macht der Social Media Marketer dann aber sein „Geschäft“?

Nun! Er macht die Menschen durch seine Posts neugierig, so dass diese auf Ihn zukommen und z.B. wissen wollen was er eigentlich macht.
Dies erfolgt dann meistens in den Messengern wie z.B. Facebook-Messenger oder WhatsApp.
In diesen kann der Social Media Marketer dann ohne Bedenken auf seine Angebote verweisen und entsprechende Links versenden. Mehr dazu erfährst Du auch in meinem Artikel „5 Tipps für mehr Reichweite auf Facebook“.

Diese Art des Marketings ist zwar mit einem erheblichen Aufwand verbunden und braucht relativ viel Zeit, ist aber, wenn man es richtig macht, äußerst effektiv.

Trotz allem gilt hier jedoch der Nachteile der Abhängigkeit von den jeweiligen Plattformen. Ändern Sie die Regeln dann verlierst Du unter Umständen deine komplette Geschäftsgrundlage!

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Was ist nun aber dann die optimale Lösung für einen möglichst kostenfreien Einstieg ins Affiliate-Marketing?

Die Lösung wie Du möglichst kostenfrei ins Affiliate Marketing einsteigen kannst ohne dich abhängig von irgendwelchen Plattformen zu machen heißt:

„Baue Dein Unternehmen auf deinem eigenen Grund und Boden auf!“ oder auch

Erstelle Dir deine eigene Website und/oder deinen eigenen Blog und sammle über diese E-Mail-Adressen (sog. Leads!) ein.

Deine Website/Blog kannst Du erstellen wie du willst und die eingesammelten E-Mail-Adressen sind dein Kapital. Diese kannst Du immer wieder anschreiben und Werbung für Deine Produkte machen. Es heißt nicht umsonst: „Das Geld liegt in der Liste“.

Allerdings ist es hier sehr sinnvoll eine eigene Domain zu erwerben. Diese kostet Dich allerdings in der Regel ca. 20,– EUR / Jahr, was meiner Meinung nach vernachlässigbar ist und daher bei der Betrachtung „Kostenloser“ Einstieg nicht ins Gewicht fällt.

Was brauchst Du für Deine erste Website

Für Deine erste Website gibt es viele, auch kostenlose, Tools. Die jedoch wohl am meisten verwendete Software ist WordPress. Um mit WordPress jedoch einigermaßen gut aussehende und schnelle Websites (LandingPage oder Salesfunnel zu erstellen) brauchst Du dann noch ein entsprechendes Pagebuilder Plug-In.

Ich habe hier das Plug-In „Elementor“ genutzt, da dieses einfach zu bedienen und im Unterschied zu anderen Plug-Ins in der Grundfunktionen kostenlos ist.

Um Deine E-Mail-Listen aufzubauen benötigst Du dann auch noch eine E-Mail-Marketing-Software.
Im Bereich bis zu 1.000 Abonnenten ist hier das Plug-In Mail Poet zu nennen. Allerdings solltest Du auch hier bedenken, das ein späterer Wechsel zu einem anderen Anbieter oftmals mit viel Arbeit verbunden ist. Daher überlege gut, ob Du nicht gleich einen kostenpflichtigen Service wie z.B. Quentn benutzt. Hier bekommst Du bereits ab EUR 35/Monat einen vollwertigen AutoResponder mit bis zu 1.500 Kontakten. Das reicht für die ersten Monate.

Zur Websiteoptimierung bietet sich das, auch wieder in den Grundfunktionen, kostenlose Yast!SEO an. Mit diesem Plug-In kannst Du die SEO-Optimierung deiner Seite prüfen und anpassen.

Es ist also durchaus möglich auch mit der eigenen Website kostenlos ins Affiliate-Marketing zu starten. Allerdings kommen die oben genannten Plug-Ins recht schnell an Ihre Grenzen und sind auch vom Handling und der Zusammenarbeit her recht schwer zu handhaben, da Sie nicht von einem Unternehmen kommen.
Daher muss man immer wieder mit Einschränkungen im Handling rechnen.

Fazit

Über kurz oder lang wirst du daher an der kostenpflichtigen Varianten der Plug-Ins oder an Plug-Ins wie ElementorPro, OptimizedPress oder ThriveTheme nicht vorbei kommen.

Da die damit verbundenen Umstellungsarbeiten sehr umfangreich und auch kostspielig sein können empfehle ich Dir gleich von Anfang an ein paar EUR im Monat in die Hand zu nehmen.
Gerade bei der E-Mail Marketing Software (AutoResponder) kommt es ab Beginn auf Qualität an, damit deine E-Mails auch sicher ausgeliefert werden.
Ein späterer Wechsel ist hier häufig, auch auf Grund des mit der DSGVO verbundenen Double-Optin-Verfahrens, nur unter Verlust der E-Mail-Adressen möglich.

Jedes neu zu gründende Unternehmen muss zunächst in seine „Betriebseinrichtung“ investieren. Und wenn Du von Anfang an ein Gewerbe anmeldest dann kannst Du diese Kosten auch sofort steuerlich geltend machen.